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Was muss das muss

Ich muss noch rauswischen.
Du musst noch aufräumen.
Musst du heute Arbeiten?
Ja, ich muss heute noch Arbeiten.
Wir müssen noch einkaufen.
Ich muss noch ein Geschenk für meine Freundin kaufen.
Ich muss noch Duschen.

Das Wort „muss“ ist in unserem Sprachgebrauch ein sehr etabliertes Wort. Die Wirkung die es auf uns hat, auf unsere Denke und Stimmung, ist unglaublich. Der Muss-Modus funktioniert. Als scheinbar alternativlose Motivation hat er uns voll im Griff. Und wir machen es uns damit herrlich bequem. Aber wer sagt denn dass ich muss? Wer sagt dass du musst. Leztenendes müssen wir gar nichts. Einen Scheiß müssen wir.

Wenn ich schon müssen muss, ist meine einzige Aufgabe derzeit meinen Kindern eine gute Mutter zu sein.
Und schon muss ich meine Frage ändern: möchte ich mit der Alternative leben?

Möchte ich mit der alternative Leben wenn ich nicht rauswische oder aufräume?
Ich muss das nicht tun, aber dann türmen sich hier Staub, Dreck, Schmutzwäsche und gebrauchtes Geschirr.

Möchte ich mit der alternative Leben wenn ich mich nicht pflege?
Dann lauf ich halt verlottert und mit ungemachten Haaren rum.

Muss ist reaktion.
Aktion hingegen ist können, dürfen und möchten.

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